Rezensionen

Buchbesprechung (www.folker.de 11/2015)

"Tausendschöns Abenteuer"
von Andrea Daun, Ill. von Régis Noël ; Hörbuch: Gelesen von Tom Daun ; Harfenmusik: Tom Daun.

In Zusammenarbeit mit dem Zeichner Régis Noël und ihrem Mann, dem Harfenisten Tom Daun, hat die Pädagogin Andrea Daun ein Märchenbuch für Kinder ab vier Jahren veröffentlicht. Diese Geschichte soll die Fantasie beflügeln und Kindern helfen, sich ihren eigenen Ängsten zu stellen oder diese sogar zu überwinden. In sechs Kapiteln erlebt Tausendschön kleine Abenteuer, in denen sie in verschiedene Rollen schlüpft und die sie gemeinsam mit Ihren Freunden Emil, dem Eisfuchs, dem Drachen und der Zauberin Eliza meistert, obwohl sie selbst keinerlei besondere Fähigkeiten besitzt. Die Zauberwesen helfen Tausendschön bei ihren Abenteuern, andererseits brauchen sie selbst Tausendschöns Hilfe und Freundschaft, um überleben zu können. Nach jedem Kapitel gibt es noch eine Zusammenfassung der Geschichte in Versform, welche zum Nachspielen durch die Kinder einlädt. Und als Bonus, sehr schön gemacht, gibt es eine CD im Buch. Darauf ist die Geschichte als Hörbuch enthalten, vorgelesen von Tom Daun und sehr dezent und passend mit Harfenmusik von ihm begleitet. Natürlich braucht ein Kinderbuch auch Illustrationen, welche Régis Noël beigesteuert hat. Neben zahlreichen ganzseitigen, einfachen gehaltenen und dadurch kindgerechten Aquarellen hat er Details aus der Geschichte zeichnerisch festgehalten. Insgesamt passt das alles sehr gut zusammen. Nicht nur als Gesamtkonzept sehr stimmig gemacht, sondern auch pädagogisch gut gelungen. Kurz, spannend und zielgerichtet auf Fantasieanregung und Angstbewältigung ausgerichtet.

Doris Joosten



Buchbesprechung (OpenPR 11/2014)

"Liebe Einfach ... und eure Partnerschaft blüht auf"
von Harville Hendrix and Helen LaKelly-Hunt Leseprobe

Buchbesprechung als PDF (groß)



Buchbesprechung (gestaltungsprozesse 6/2014)

"BEZIEHUNG ... ein Irrgarten zwischen Lust und Frust" von Dr. Norbert Arlt Leseprobe

Buchbesprechung als PDF (groß)



www.buchtipps.net - Buchbesprechung

"SCHIFFBRUCH" von Brissa Wudy



hinkenpinken.blogspot.de - Buchbesprechung

"MOND AUS GLAS" von Christine Spindler



the-cinema-in-my-head.blogspot.de - Buchbesprechung

"MOND AUS GLAS" von Christine Spindler



phantastischepfade.blogspot.co.at - Buchbesprechung

"MOND AUS GLAS" von Christine Spindler



Antje Jürgens - Buchbesprechung

"MOND AUS GLAS" von Christine Spindler

Buchbesprechung PDF



FORUM Gesundheit
4 / 2012
BUCHTIPPS

"10 nach 10, Montessori für Demenzkranke" von Hella Klein



Die Presse
11. Jun. 2012
Demenz: „Das war nicht mehr der liebevolle Partner“

"10 nach 10, Montessori für Demenzkranke" von Hella Klein

Zum Artikel in der Presse



KURIER
6. Jan. 2012
Neujahrsvorsätze Teil 6: Das Lieben leben

Beziehung – ein Irrgarten zwischen Lust und Frust von Norbert Arlt

Zum Artikel im Kurier



ROTWEISSROT Weltbund
Dez. 2011
Rheinische Post

Handbuch Freie Alternativschulen
von Dr. Franz Eberhart / Benno Kapelari



Martin Mönikes
22. Okt. 2011
Rheinische Post

10 nach 10.Montessori für Demenzkranke
von Hella Klein

Bericht
Von Martin Mönikes
Richrath
„Es kommt sicher nicht oft vor, dass eine 85-jährige ihr erstes Buch veröffentlicht“, räumt Hella Klein ein. Die Richratherin freut sich, dass ihr im Juli auf den Markt gelangtes 176 Seiten starkes Werk „10 nach 10“ (siehe Info) intensiv nachgefragt wird. Mitte November präsentiert sie das in Österreich verlegte Buch mit dem Untertitel „Montessori für Demenzkranke“ vor Ort in Wien. Begonnen hat die ungewöhnliche Geschichte zunächst mit den persönlichen Erfahrungen, die Hella Klein mit der Demenzerkrankung ihres Ehemannes machte. In dem als „Buch für Angehörige, Freund und Betreuer“ gedachten Werk beschreibt sie die Anfänge des Gedächtnisverlustes, die zunehmenden Auffälligkeiten in alltäglichen Situationen, ihre eigenen Reaktionen und Irritationen. Rückblickend stellt sie auch kritisch fest, was sie aus Unkenntnis über Alzheimer und Demenz falsch gemacht hat. Als die gelernte Montessoiri- Pädagogin im weiteren Verlauf der Krankheit die Situation der Betroffenen in den Tagesstätten und Heimen erlebte, entschloss sie sich, nach dem Tode des Ehemannes vor fünf Jahren ehrenamtlich mit Demenzkranken zu arbeiten. Sie erweitert das übliche Beschäftigungsangebot „die hatten dort nur Mensch-ärger-Dich oder „Elfer raus“, um klassisches Montessori- Material und aus Dingen des täglichen Lebens selbst gefertigte Hilfsmittel. Aus Yoghurtbechern, die im Inneren mit Zahlen beklebt wurden, entstanden zum Beispiel leicht zu greifende Memory- Teile. „Übungen mit Wäscheklammern und Papptellern sind ideal, um die oft starren und verkrampften Finger wieder zu bewegen“. Das Buch enthält detaillierte Beschreibungen für Löffelübungen, Puzzle-Aktivitäten oder das Wiedererlernen vertrauter Bewegungsabläufe wie Einschütten oder Schöpfen.

Anfangs beobachteten die Fachkräfte die ehrenamtliche Hilfe recht kritisch, aber die Erfolge waren nicht zu übersehen. Im Pflegeheim Haus Katharina des Richrather St. Martinus- Hofes überließen die Verantwortlichen Hella Klein den Teesalon , um das vielfältige Material als ständiges Angebot nutzen zu können. Auf Bitten der Mitarbeiter wies Hella Klein die dortigen Fachkräfte in die Montessori- Pädagogik ein. Inzwischen lehrt die Montessori- Therapeutin für Senioren schon an mehreren Orten den einfühlsamen Umgang mit Demenzkranken, unter anderem bei der VHS Münssster. Professor Dr. Hans-Joachim Schmutzler, Präsident des Deutschen Montessori- Dachverbandes, empfahl Hella Klein, ihre praktischen Ratschläge zu bebildern und zu veröffentlichen. Der renommierte Heilpädagoge hofft in einer Rezension des Buches, „dass viele Pädagogen, Mitarbeiter in Seniorenheimen und Familien mit Demenzkranken dieses beeindruckende Werk lesen und sich zu einem humanen Umgang mit Demenzkranken anleiten und ermutigen lassen“. Hella Klein hat noch weiter Pläne. Gerne möchte sie in Langenfeld einen Kreis von ehrenamtlichen Helfern aufbauen, die in Krankheitsfällen betroffenen Familien beraten können. In dieses Projekt soll auch der Erlös ihres Buches fließen.


Gaby Knöppel
18. Okt. 2011

10 nach 10.Montessori für Demenzkranke
von Hella Klein

Liebe Frau Klein,

mit großem Interesse habe ich Ihr Buch "10 nach 10 - Montessori für Demenzkranke" gelesen. Nachdem ich im letzten Jahr den Montessori-Lehrgang unter ihrer Leitung besucht habe, freue ich mich ganz besonders darüber, nun dieses Buch zur Vertiefung des Wissens in Händen zu halten. Ich habe es mit Begeisterung gelesen, denn Sie schildern darin ganz anschaulich, wie die beschriebenen Bewohner durch die Montessori-Arbeit viel mehr Lebensqualität, Freude und auch Selbstbewusstsein gewonnen haben. Das macht Mut, nicht nur den Bewohnern selbst, sondern auch den Angehörigen, Betreuern und den Berufsgruppen, die täglich mit demenzkranken Senioren umgehen. Gerne habe ich dieses Buch auch an meine Schwester verschenkt, die als erfahrene Ergotherapeutin dankbar ist für Anregungen und Weiterbildung zu diesem Thema.
Da die Bewegungsanalysen durch die Bilder ergänzt werden, kann man sehr schnell und einfach nachvollziehen mit welchen Materialien Montessori arbeitet.

Vielen Dank, Frau Klein, dass Sie sich so für die Demenzkranken einsetzen und besonders durch Ihr Buch mit zur Aufklärung und Hilfe für die Senioren beitragen.

Für Ihre weitere Arbeit alles Gute, viel Erfolg und Freude

wünscht Ihnen
Gaby Knöppel


Astrid Hofmeister
Rektorin des Berufkollegs Kaiserswerth
Okt. 2011

10 nach 10.Montessori für Demenzkranke
von Hella Klein

Zehn nach zehn

Der Titel dieses bemerkenswerten Buches von Hella Klein ist doppelsinnig: Metaphorisch: Eine Demenzerkrankung tritt oftmals nicht erst kurz vor dem Lebensende, also „fünf vor Zwölf“ ein, sondern die Betroffenen haben in der Regel noch viele Lebensjahre vor sich, mit denen sie selbst und die Angehörigen umgehen lernen müssen. Sodann real: Der „Uhrentest“ ist einer der speziellen Tests zum Erkennen von demenziellen Erkrankungen. Der Wert des Buches von Hella Klein besteht darin, dass beide Aspekte, das Leben mit Demenz im Allgemeinen und das Gestalten dieses Lebens an Hand vieler konkreter Beispiele, miteinander eng verwoben sind. So entstand ein Buch (173 Seiten), das auch für solche, die (noch) nicht betroffen sind, eine höchst spannende und anregende Lektüre darstellt, um in einen Lebensbereich vorzudringen, der zunächst den meisten verschlossen ist.

Auf der Basis der Methodik von Maria Montessori erstellt Hella Klein einen Leitfaden für Angehörige, Freunde und Betreuer von Demenzerkrankten. Wie es sich für die Montessoripädagogik gehört, werden alle Bewegungsanalysen konkret und im Detail in Wort und Bild dargestellt: Mit Wäscheklammern, Spielfiguren, Stäben, Muscheln und Löffeln werden zwanzig Übungen derart einfach und ohne großen Aufwand vorgeführt, dass man Lust bekommt, diese Übungen sogleich auszuprobieren und zu testen, wie es mit dem eigenen Fingerspitzengefühl denn so bestellt ist. Ein weiterer Schwerpunkt des Buches sind die „Berichte“, die typische und auch außergewöhnliche Situationen beschreiben. Jeder, der mit Demenzerkrankten umgeht, hat das schon erlebt, den Schreckensschrei „Mein Schmuck ist weg“ und die treuherzige Versicherung „Ich bin nur vorübergehend hier im Heim, zur Erholung. Wenn ich hier raus bin, fahre ich sofort wieder nach Afrika“. Wie soll man damit angemessen umgehen? Die Beschreibungen von Hella Klein sind anregend und ermutigend zugleich.

Dieses Buch gehört in jede Einrichtung, in der Demenzerkrankte leben. Im Ausbildungsmodul für alle pflegerischen Berufe kann dieses Buch eine wichtige Rolle spielen und die Auszubildenden mit einer Fülle konkreten Materials ausrüsten und sie sensibilisieren für ihr künftiges Aufgabenfeld. Kurzum: höchst empfehlenswert.
Astrid Hofmeister


WALD
Nr. 3
Herbst 2011

WALD Stipendium für Erich Wimmer

Der Renate Götz Verlag gratuliert herzlich!


Frank Frohnert
Montessori Pädagoge
Sept. 2011

10 nach 10.Montessori für Demenzkranke
von Hella Klein

Rezension

Hella Klein zeigt in ihrem Erstlingswerk '10 nach 10.Montessori für Demenzkranke' ihre langjährige Erfahrung in Theorie und Praxis der Montessoripädagogik. Der Aufbau in einen „theoretischen“ Einführungsteil, der aber gar nicht theoretisch daher kommt sondern gerade auch für nicht mit der Montessoripädagogik vertraute Leser verständlich ist, und besonders die Fallbeschreibungen im zweiten Teil des Buches zeugen durch ihre Sprachwahl von dem tiefen Respekt - oder wie Montessori sagen würde: von der Demut – der Autorin gegenüber den Menschen, mit denen sie arbeitet bzw. gearbeitet hat.
Die einfühlsamen Beschreibungen berühren den Leser, gerade wenn man eigene Erfahrungen mit demenzkranken Menschen hat. Sie machen Mut, die eigene Sichtweise von Demenz noch einmal zu hinterfragen und die Krankheit nicht ausschließlich als Belastung am Ende einer Beziehung zu einem geliebten Menschen zu sehen, sondern vielleicht auch als Chance, sich dieser Person auch in diesem schwierigen Lebensabschnitt auf eine neue Weise anzunähern.
Sehr lesenswert!!!
Frank Frohnert



Rainer Völkel
Leiter der Deutschen Montessori Gesellschaft
Wiedbaden.
Sept. 2011

10 nach 10.Montessori für Demenzkranke
von Hella Klein

Hella Klein hat nach vielen Jahrzehnten als Montessori Pädagogin und Dozentin ein Buch geschrieben. Aber nicht über die Kinder, mit denen sie sich ein Leben lang beschäftigt hatte, sondern über Montessori mit Demenzkranken.

Anstöße dazu waren vor allem Erfahrungen mit ihrem demenzkranken Ehemann, die Irritationen, die sein Verhalten bei ihr hervorgerufen hatte, und die Einblicke, die sie im Zuge seiner Krankheit in die Situation der Pflegeheime erhielt.

Hella Klein blieb aber nicht bei dieser Betroffenheit stehen. Sie entschied sich nach dem Tod ihres Mannes aktiv zu werden, um anderen Demenzkranken zu helfen. Und sie verband damit das große Thema ihres Lebens, die Montessori Pädagogik.

Die angestellten Betreuungskräfte beobachteten sie zu Beginn ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit durchaus misstrauisch. Diese Skepsis wich aber schnell, als sie sahen, welche erstaunliche Ausdauer die Kranken bei ihren Beschäftigten zeigten, diese immer interessierter und auch selbstbewusster wurden. Auf die Fragen: Frau Klein wie machen sie das, was ist Montessori Pädagogik? gab sie die einzig richtige Antwort und bot ihnen einen speziellen Montessori Kurs mit Theorie - und Praxisteilen an. Den Abschluss bildete ein Kolloquium mit der Übergabe eines Zertifikats der Deutschen Montessori Gesellschaft.

Als ich bei der Übergabe der Zertifikate anwesend war, ergab sich für mich der erste intensivere Kontakt mit Kranken und Pflegekräften. Eindrucksvoll war auch der von ihr schön gestaltete Raum mit vielen, zum größten Teil selbst hergestellten Übungsmaterialien.

In ihrem nun erschienenen Buch wird deutlich, wie entscheidend und prägend für sie die Erfahrungen mit ihrem demenzkranken Partner gewesen sind. Es ist eben etwas völlig Verschiedenes, über die Symptome einer Demenz etwas in einem Buch zu lesen oder mit ihnen zusammen zu leben. Ihr Buch schließt da sicher eine Lücke, weil es bei diesen unmittelbaren Erfahrungen anknüpft und exemplarisch darauf aufbaut.

Gut nachvollziehbar und nicht zu umfangreich schildert sie die Stufen der Alzheimer Demenz und ihre Diagnostik im Alltag. Dabei wird auch erläutert, woher der Titel des Buches „ 10 nach 10“ stammt.

Die Montessori Philosophie wird im Ziel ihrer Arbeit ganz besonders deutlich: Soviel wie möglich Eigenständigkeit und Freude der Kranken am eigenen Tun zu erhalten oder wieder zu lernen. Die charakteristischen Elemente der Montessori Pädagogik wie Vorbereitete Umgebung, Selbsttätigkeit, Beobachtung, Ästhetik und der würdevolle Umgang mit den Patienten werden eingeführt und ihre konkrete Umsetzung in dieser erst einmal ungewohnten Situation geschildert.

Beim ausführlich bebilderten und in klaren Abfolgen beschriebenen Material – und Praxisteil wird dann erkennbar, wie Vieles der Arbeit mit jungen Kindern ähnelt. Hier kommt die Analyse der Bewegung sehr plastisch zum Ausdruck. Alltagsgegenstände wie Wäscheklammern werden ebenso genutzt wie klassische Montessori Materialien, z.B. die Blöcke mit den Einsatzzylindern. Gedächtnis und Augenmaß werden geübt, Gesprächfähigkeit und Frustrationstoleranz verbessert. Zuhören, Mitsingen, selber mit der Veeh – Harfe musizieren, auf einander Rücksicht nehmen werden wichtig, kurz: die Eigenaktivität wächst durch die Freiheit der Wahl, der Lebensmut hebt sich durch erfolgreiche Erlebnisse.

Immer wieder betont sie die besondere Empfindlichkeit der Demenzkranken bei Misserfolgen und betont, jedes Angebot sollte auf irgendeine Weise positiv enden. Verrennt sich eine ihrer TeilnehmerInnen und beharrt starr auf einem Aspekt, dann empfiehlt sie, eine Ablenkung anzubieten.

Man hat fast den Eindruck, dass sich die Lebenskurve dieser meist älteren Menschen wieder ihrem Anfang zuneigt. Allerdings ist das Ziel nun nicht, den rasanten Fortschritten der jungen Kinder genug Nahrung zu geben, sondern besteht vielmehr darin, die Aktivitätskurve möglichst flach auslaufen zu lassen und die Lebensfreude durch Selbsttätigkeit so lange es geht zu erhalten. Dies gelingt allerdings nicht immer. In einem ausführlichen Teil beschreibt sie den Verlauf einer ganzen Anzahl von Fallgeschichten. Die meisten enden mit dem Abschied und dem Tod der Patienten, der manchmal sehr plötzlich eintritt und immer persönlich empfunden wird. Besonders eindruckvoll fand ich das kleine Kapitel: Feste mit Demenzkranken. Die besondere Fähigkeit von Hella Klein, sich in andere Menschen und ihre Situation einzufühlen und darauf die richtige pädagogische Antwort zu finden, kommt hier exemplarisch zum Tragen. Ihre praktischen Tipps, aus den Erfahrungen in Pflegeheimen geboren, machen es erfolgreich möglich, gemeinsam auch mit mehreren Demenzkranken kleine aber eindrucksvolle Feste zu feiern und damit auch in diesem wichtigen Punkt die Lebensqualität zu steigern.

Das Buch „ 10 nach 10“ – Montessori mit Demenzkranken steckt voller praktischer Anregungen, ist mit vielem Einfühlungsvermögen für die schwierige Situation der Demenzkranken geschrieben und ist damit ein Beispiel, wie universell anwendbar die Montessori Pädagogik und wie tragfähig die ihr zugrunde liegende humane Haltung ist.


Rainer Völkel
Leiter der Deutschen Montessori Gesellschaft
Wiedbaden.


Prof. Dr. H.-J. Schmutzler
Sept. 2011

10 nach 10.Montessori für Demenzkranke
von Hella Klein

Es mag überraschend sein die primär auf 3-12jährige Kinder ausgerichtete Montessori-Pädagogik nun im medizinisch-therapeutischen Bereich von Demenzkranken neu zu entdecken. Hella Klein, Erzieherin und Montessori-Pädagogin, hat ihre Erfahrungen mit ihrem demenzkranken Ehemann und in einem Heim mit Demenzkranken gewonnen und Grundgedanken bzw. Prinzipien der Montessori-Pädagogik auf die Demenzkranken kreativ angewandt.

In diesem Buch stellt sie ihre Erfahrungen einer breiten Öffentlichkeit in ermutigender Weise zur Verfügung .Nach einer Einführung zu ihrer persönlichen Montessori-Pädagogik geht sie in knappen einprägsamen Beispielen auf die Grundlagen ihrer Arbeit bzw. das Demenzproblem ein. Besonders wichtige und auch für Fachleute lehrreiche Kapitel betreffen das Zusammenleben und den Umgang mit Demenzkranken. Der Hauptteil des Buches betrifft die Praxis, vor allem die Frage wie muss ein Lebensraum für Demenzkranke gestaltet werden, was sind die vorrangigen Ziele für die Praxis und welche pädagogisch-humane Grundhaltung braucht man, um diesen Menschen respekt- und wirkungsvoll zu helfen- Montessori würde „dienen“ sagen.

Die praktischen lehrreichen Beispiele sind farbig bebildert und jeder kann nach voll ziehen wie man die Kompetenzen der Kranken individuell reaktiviert, stabilisiert und fördert. Beispiele von nützlichen „Spiel- und Beschäftigungsmaterialien“ sind eine Hilfe bei der Auswahl, beim Einkauf und in der Praxis.

Einzelfallberichte, Hinweise zum Feste feiern und zur einfühlsamen Kooperation mit Angehörigen der Kranken schließen dieses lehrreiche wie nützliche Praxisbuch ab.

Der über 80igjährigen kreativen und praktisch aktiven Autorin ist zu wünschen, dass viele Pädagogen, Mitarbeiter in Seniorenheimen und Familien mit Demenzkranken dieses beeindruckende Werk lesen und sich zu einem humanen Umgang mit Demenzkranken anleiten und ermutigen lassen.

Prof. Dr. H.-J. Schmutzler. Montessori- und Heilpädagoge.


BÜCHER FANS
März. 2011

Mond aus Glas
von Christine Spindler
Link zu Mond aus Glas


OÖN
18. Dez. 2010

Hans Orsolics als Boxer und Mensch
PDF Download


Kurier
12. Sep. 2010



31 - 33 / 2010

Fragen Sie Dr. Bernhaut

WIEN – Jeder will sie, viele führen sie, wenige sind wirklich glücklich mit ihr. Die Rede ist von „Beziehung“. Und fragt man den Psychiater, Psychotherapeut und Ö3-Lebenscoach Dr. Alexander Bernhaut ...
Link zur Medical Tribune


POLIZEI
Juli - September 2010
Mitarbeitermagazin des Landespolizeikommandos Wien

Dr. Alexander Bernhaut, der „Ö3-Lebenscoach“ über die Arbeit der Polizei: Grundsätzlich ist es wichtig, sich mit dem anderen auseinanderzusetzen, aber oft hilft nur ein klares und authentisches Nein.

Der Artikel als PDF


Bezierksjournal Krems
Wo 23 2010


Bezierksjournal Krems
Wo 23 2010


Rezension auf Amazon
Von Mag A. Nowak

Rezension bezieht sich auf: Schiffbruch: und das Leben ist doch vollkommen!
Brissa Wudy erzählt in diesem Buch die Geschichte ihres Lebens - beginnend bei einem Unfall, der sie nach langem Aufenthalt im Krankenhaus und im Rehabilitationszentrum in den Rollstuhl befördert. Sie ist zu der Zeit Lehrerin im Waldviertel und alleinerziehende Mutter von zwei kleinen Kindern.

Während sie die Fakten und ihre Folgen berichtet, lässt sie die LeserInnen tief in ihre Gedanken und Gefühle blicken - einerseits durch ihre lebendige, tiefe, wortgewandte Sprache, andererseits durch eine Parallelgeschichte, in der sich schiffbrüchige Reisende auf einer fremden Insel orientieren, ihre Wunden pflegen und nach neuem Leben Ausschau halten.

Die bunten Bilder stehen in spannendem Kontrast zu den ernsten Inhalten. Die klare Sprache zeigt ohne Selbstmitleid schwierige Situationen, wie sie auf ihre kleine Familie wirken, wie immer wieder Hilfe kommt, und wo das Leben im Rollstuhl anders und doch gleich ist, und wie sie damit umgeht - faszinierend gelassen, mutig, dankbar. Ganz nebenbei erzählt sie, wie Menschen auf ihr neues Dasein im Rollstuhl reagieren, und was hilfreich ist und was weniger - da waren einige Überraschungen für mich dabei.

Von außen betrachtet könnte ich mir denken, dass jede einzelne der schwierigen Situationen Grund genug wäre, in Trauer und Leid zu versinken - davon ist jedoch nichts zu bemerken. Was sich durchs Buch zieht, ist eine schwungvolle Lebendigkeit, eine Lebenslust und Lebensfreude voll Optimismus und tiefer Einsicht in einer eleganten und fröhlichen Wendigkeit - ganz im Kontrast zu dem, was man mit dem Wort "Rollstuhlfahrerin" verbinden könnte!

Ein erfrischendes Buch, voll Energie, Lebensfreude und Mut, das Vertrauen schenkt in das gute Zusammenspiel naher und fremder Menschen, in gesellschaftliche Strukturen und in eine grundlegend positive Lebenshaltung.


NÖN
Wo 20 2010
Krems


Ärztewoche
20. Mai 2010


Madonna, 12. Mai 2010
(online)

Salzburger Nachrichten, 2. April 2010
Fragen Sie Dr. Bernhaut

Madonna, 6. März 2010
Fragen Sie Dr. Bernhaut

Kurier, 27. Sept. 2009
Dr. Arlt:  Einzelkind - Privileg oder Schicksal

PDF



Niederösterreichische Nachrichten 2009 (KW34)

Rezension über "Wege vom Schatten ins Licht"



im Schweizerischen News Letter Frühling 2009
Arbeitsgemeinschaft Elisabeth Kübler-Ross Schweiz

Rezension über "Wege vom Schatten ins Licht"



im Rock Magazin eclipsed vom Februar 2009
Ian Gillen über "Flächenland" von Edwin Abbott
(Ian Gillan ist  Sänger von Deep Purple)

Rezension über "So viel Liebe wie mein Kind braucht" (04.08.2008)
OÖ Nachrichten
Rezension über "So viel Liebe wie Du brauchst" (23.01.2008)
in 'Gesundes Leben' (PDF)
  Rezension über "So viel Liebe wie Du brauchst" (11.10.2007)
APA OTS
 
So viel Liebe wie Du brauchst
 Gesünder Leben 12/ 2007 
So viel Liebe wie Du brauchst
 OÖ Nachrichten 27.10.2007 
IMAGO Therapie, Presse
Artikel gro�
(1,33 MB)
 
Eselsohr
SERVUS NACHBAR"  11/2002.

"Die Kleine" am 21.11.2002: 
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